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Die Kenndaten unserer ehemaligen Modellbahnanlage:

Unsere ehemalige Modellbahnanlage in der Pfarrstraße 5a hatte eine ungefähre Größe von 12 m², auf der rund 100 Meter Gleise verlegt waren. 22 Signale steuerten den Betrieb auf der Anlage, auf der maximal 20 Züge ihren Platz fanden. Zudem gab es ein großes Bahnbetriebswerk (BW) und eine gemütliche Kleinstadt mit rund 50 Häusern und 40 beleuchteten Laternen und Lampen. Alle Häuser sind mit einer Innenbeleuchtung versehen. Außerdem fahren einige Autos zwischen den Häusern munter umher, natürlich geführt und nicht wahllos... Ende 2014 mussten wir die Räumlichkeiten aufgrund schlechter Bausubstanz des Gebäudes verlassen und dabei unsere Anlage verlegen. Seit 2015 bauen wir nun an einer neuen Modulanlage.

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Im Jahr 2001 bezogen wir unser Vereinsdomizil, ein aus zwei Räumen bestehendes ehemaliges Ladenlokal in der Pfarrstrasse in Bebra. Ebenfalls in diesem Jahr übernahmen wir eine transportable Modellbahnanlage, aus zwei Moduln bestehend. Nachdem diese repariert und auf Vordermann gebracht war, beteiligten wir uns zum Tag der Offenen Tür der Kinderklinik und des Frühförderzentrums am Klinikum Bad Hersfeld in unserer Kreisstadt mit dieser Modellbahnanlage, sind seitdem alljährlich gern gesehene Gäste bei dieser Veranstaltung und tragen somit zum Gelingen bei.

Mit dieser transportablen Modellbahnanlage beteiligten wir uns erstmalig ebenfalls im Jahr 2001 am Bebraer Weihnachtsmarkt, der alljährlich in unmittelbarer Nähe unseres Vereinsheimes stattfindet.

Die ersten Bauarbeiten an der Anlage im Jahr 2002

Der Bau der stationären Modellbahnanlage begann Anfang 2002. Es begann natürlich mit dem Bau des Untergestells sowie der Platten für den Aufbau. Darauf wurden erste Gleise zur Erprobung verlegt, sowie einige Styroporplatten aus Untergrund. Schon von Anfang an war klar, wie der ungefähre Gleisverlauf war. Es sollte eine 2-Gleisige Hauptstrecke mit größerem Bahnhof und großem Bahnbetriebswerk (BW) sein. Allerdings gab s am Anfang natürlich noch das ein oder andere Problem. Als Gleissystem sollte zum einen Das K-Gleis von Märklin, zum anderen das Modellgleis der Firma Fleischmann verbaut werden. Zur Erprobung wurden allerdings noch Rocoline-Schienen von Roco genommen.

 Als dann alles einigermaßen durchgeplant war, wurden auf dem Holz Streifen aus Kork aufgetragen, auf denen die Rollgeräusche wesentlich leiser sind. Darauf wurden die ersten Schienen angebracht. Als dann alles soweit fertig war, ging es an die erste grobe Verkabelung, bei der hunderte von Kabeln quer durch den Raum verlegt werden mussten. Der Anschluss sämtlicher Weichen, Schienen, Signale, Beleuchtungseinheiten waren alles Arbeiten, welche sehr viel Zeit in Anspruch nahmen.

Dann war die Anlage bereit für die erste Vorführung am Bebraer Weihnachtsmarkt im Dezember 2002. Nach der ersten Vorführung mit viel Lob ging es Schlag auf Schlag weiter. Die ersten selbstgebauten Bahnsteige kamen auf die Anlage, Ein Hintergrund wurde liebevoll von Hand gemalt, Das Bahnbetriebswerk entstand nach und nach, es wurde eine weitere Nebenbahn mit dem alten Märklin Metallgleis gebaut. Pünktlich zum nächsten Weihnachtsmarkt waren auch diese Bauabschnitte fertig. Dann ging es etwas gemächlicher voran.

Im Jahre 2005 wurde die eingleisige „Nostalgiebahn“ wieder rückgebaut, dafür wurde mit dem Bau einer Spur-N Anlage begonnen. Auf dem alten Gelände entstand eine idyllische Kleinstadt, mit alten Fachwerkhäusern und dem Faller-Carsystem. Im Jahr 2007 konnte das Carsystem in vollem Umfang in Betrieb genommen werden. Im Jahr 2008 gab es diverse Kleinigkeiten und Details, die dazu kamen. Auch die Spur-N Anlage wächst langsam… Im Jahr 2009 wird mit dem Bau einer neuen transportablen Anlage durch die Jugendabteilung begonnen. 

Wir werden zu gegebener Zeit an dieser Stelle weiterberichten.

Hier noch ein paar Impressionen und Daten der „Hauptanlage“:

Größe : ca. 12 m² 

Gleislänge : ca. 75 m + 30 m im Schattenbahnhof 

Anzahl der Signale : 22 funktionsfähige Signale 

Anzahl der Weichen : 21 auf der Anlage + 10 im Schattenbahnhof unterhalb der Anlage 

Anzahl der Häuser : 53 beleuchtete Häuser 

Anzahl aller Lampen : 40 beleuchtete Lampen 

Anzahl aller möglichen Züge : ca. 20 Züge, die abwechselnd über die Anlage fahren


Der vordere Anlagenteil


Der Vordere Anlagenteil im Dezember 2006, hier hat sich mittlerweile einiges getan...

01 1057 fährt mit einem F-Zug gleich in den Bahnhof ein.

Ausfahrt eines VT 98 aus dem Hauptbahnhof

Die Altstadt

 

Einfahrt des VT 08.5, oder auch des "Weltmeisterzuges" in den Hauptbahnhof

Die Museumslok E40 504 rangiert im Bahnhof auf das Abstellgleis

V200 002 verlässt den Bahnhof auf den Gleichstromgleisen.


Der hintere Anlagenteil

 

Die Drehscheibe während der Dämmerungsphase

10 001 durchfährt mit einem Schnellzug den Haltepunkt Paulinzella

Ihr folgt eine 01.5 mit einer 41er und einem D-Zug

Der Warsteiner-Bier-Zug in der Nähe des BW's

18 201 mit einem Schnellzug am Wasserturm


Rückbau der alten Anlage wegen Raumwechsel:

Wir mussten Ende November 2014 unsere alte Modellbahnanlage zerlegen, um in unser neues Vereinsheim zu ziehen. Da die bisherige Anlage fest eingebaut war und sich somit nicht für den Transport eignete mussten wir sie teilweise zersägen und die gesamte Elektrik demontieren. Deswegen wird unsere neue Anlage eine Modulanlage werden.

Die Häuser sind bereits abgebaut, auch ist ein Großteil der Beleuchtung und Signale sowie Ausschmückungsmaterial von der Platte entfernt.

Nun werden die letzten Vorbereitungen zum zerlegen der vorderen Platte getroffen...

Auch die Elektronik ist bereits entfernt.

Nachdem sich die Säge sehr zäh durch das Holz gearbeitet hat konnte der Bahnhofsbereich unbeschadet entfernt werden

Da die Platte instabil wurde musste sie noch einmal getrennt werden...

Nachdem der vordere Teil geschafft war ging es dem hinteren "an den Kragen". Ziel war hier das Bahnbetriebswerk so gut wie möglich zu retten.

Die abgebauten Rampenteile gaben Blicke auf Gleise frei, die nie zu sehen waren. Entsprechend selten wurden die vorderen Abstellgleise genutzt.

Bald ist die Rampe weg und es kann gesägt werden... Das Bahnbetriebswerk hat es unbeschadet überstanden und kann in die neue Anlage integriert werden.